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Aktuelles Archiv |
![]() Schneller als gedacht kam es anders.. |
Erklärung des Vorstandes des Stadtteilvereins Vauban e.V. vom 02.05.09 An die Vauban BewohnerInnen, den Oberbürgermeister, den Gemeinderat und die Medien Vauban-Eingang nicht ‚verriegeln’!Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 5. Mai 2009 (Beginn 16.15 Uhr), wollen, soweit bisher bekannt, die Fraktionen der GRÜNEN und der CDU mit ihrer Mehrheit den Bau eines 94 m langen und über 15 Meter hohen Gebäudes mit Tiefgarage im Eingangsbereich zu unserem Stadtteil (M 1-Gelände) durchsetzen. Falls es tatsächlich dabei bliebe, würde damit die von den Gemeinderatsmitgliedern der SPD, der Unabhängigen Listen und der Grünalternativen beantragte erneute Diskussion über das Bebauungskonzept verhindert werden. Die Forderung einer großen Anzahl von Vauban-BewohnerInnen, den Eingang zum Stadtteil nicht zu verriegeln, sondern mit viel Grün aufgelockert zu bebauen, würden übergangen werden. Ihre Anliegen haben die Bürger in den letzten Jahren mit 800 Unterschriften aus dem Stadtteil und auf einer Reihe von Veranstaltungen (von Mitgliederversammlungen, Ideen-Workshop bis Quartiersversammlung), mit Briefen an den OB, die Gemeinderatsmitglieder und die Presse immer wieder vorgebracht. |
Brachial soll ein 94 Meter langer Riegel den Eingang Vaubans versperren.
Eine weitere Tiefgarage, die Verkehr in den verkehrsreduzierten Statteil zieht.
In Freiburg herrscht Leerstand bei Bürogebäuden. Welcher Investor setzt hier sein Geld aufs Spiel? Kritiker bemängeln, daß Grüne Vetterleswirtschaft den klaren Blick auf ein potentielles Pleiteobjekt trübt. |
"Green Business Center" ist wenig grün!Es bestehen erhebliche Zweifel, dass dieses Glas-Gebäude überhaupt ohne energetisch (oder technisch) aufwendige Kühlung im Sommer funktioniert. Gegen die Verwendung von Pflanzen spricht vom Grundsatz natürlich nichts, aber deren Wirkung wird oft überbewertet, Darüber hinaus geht die Planungsgruppe Buschmann von einer CO2- freien Energieversorgung des Gebäudes durch das "Holz-BHKW" im Vauban aus. Das ist in mehrfacher Hinsicht schlicht die Unwahrheit. Das "Holz"-BHKW verbrennt zu einem nicht unerheblichen Teil Erdgas (2007 40%) und die Verluste (über Leitung und Schornstein) betrugen 2007 30%. Strom produziert es zumindest derzeit kaum. Und auch die Verbrennung des Holzes ist letztlich nicht CO2-frei. Der rechnerische primärenergetische Vorteil des "Holz-BHKWs" ist dabei unwidersprochen.Das "Green Business Center" wird im Winter einen nach heutigen, modernen Maßstäben und insbesondere für Vauban geltendem Maßstab durch die immensen Glasflächen einen im Winter unverhältnismäßig hohen Heizwärmebedarf haben. Gebäude mit riesigen Glasfronten sind leider zwar insbesondere für Bürogebäude noch immer häufig, gelten aus Sicht des Klimschutzgesichtspunktes (von speziellen technisch aufwendigen Ausnahmen abgesehen) aber als völlig überholt. |
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Freiburg braucht ein Green-City-Haus!Freiburg wird Green City und entwickelt sich zur nachhaltigen Stadt. Damit das Projekt ‘Green City’ greifbar wird, braucht es ein Haus.Ein Haus, das innovativen Ideen und nachhaltigen Konzepten eine Plattform gibt. Im Green-City-Haus präsentieren Industrie, Wirtschaft und Handel ihre zukunftsweisenden Produkte. Gleichzeitig ist das Green-City-Haus ein Ort der Begegnung. Gäste aus dem In- und Ausland lernen hier vom Weg Freiburgs in die nachhaltige Stadt. Lesen Sie mehr zu diesem Projekt hier zum Download der Green City-Haus-Präsentation Zuspruch von Unternehmen, Prominenten, etc. |
OB Salomon
Gesprächsrunde auf dem Stadtteilfest 2008 zwischen dem OB und dem Stadtteilverein |
Produktives Gespräch des SVV-Vorstands mit OB SalomonWie beim letzten Stadtteilfest vereinbart, fand am 9.10.2008 im Rathaus ein ca. zweistündiges Gespräch von OB Dr. Salomon mit den 5 Mitgliedern des Vorstands des Stadtteilvereins Vauban e.V. statt. Von Seiten der Stadt nahmen noch Herr Veith (Integrierte Stadtentwicklung, federführend für die Entwicklungsmaßnahme Vauban) und zum ersten Punkt Frau Kreft vom Sozial- und Jugendamt teil. Der SVV-Vorstand trug die dringlichsten Probleme und Anliegen aus dem Stadtteil vor. Hierzu erfolgte ein lebhafter Gedankenaustausch. An einzelnen Punkten wurden sogar verbindliche Zusagen gemacht. Hier das Wichtigste:Jugendplatz wird wahrDas mit großem Aufwand von JUKS organisierte Eröffnungsfest auf dem Wiesengelände vor dem Blockheizkraftwerk an der Wiesentalstraße musste bekanntlich wenige Tage zuvor abgesagt werden, weil die Stadtverwaltung dies – und die geplante Nutzung des Platzes – entgegen vertraglichen Verpflichtungen nicht mit den Nachbarn (insbesondere Fa.Schillinger) abgestimmt hatte. Der OB äußerte seine Verärgerung über die eingetretenen Verzögerungen und sagte ausdrücklich zu, dass alle Maßnahmen so vorangetrieben würden, dass der Platz ab März 2009 eröffnet werden kann. Frau Kreft berichtete vom Stand der Verhandlungen und bedauerte die kurzfristige Absage der Veranstaltung. Inzwischen hat die Dezernentenkonferenz bereits die Mittel für die Herstellung des Geländes – insbesondere einen Erdwall mit Bepflanzung und einen Sicherheitszaun zum Nachbargrundstück der Fa. Schillinger hin – bewilligt und das Garten- und Tiefbauamt mit der Fertigstellung bis März 2009 beauftragt. Der Erdwall würde allerdings nach bisheriger Planung des GuT (Höhe 2,50 m, Breite 4 m) fast 1/3 der Geländefläche für die Jugendnutzung unbrauchbar machen und mit ca. 60.000 Euro viel Geld kosten. JUKS und Vorstand des SVV haben deshalb Bedenken gegen diese Lösung. Dringend nötig wären im übrigen auch noch Sanitäranlagen und „ein Dach über dem Kopf “. JUKS wird sich weiter intensiv um die Einbeziehung der Jugendlichen - vorrangig aus dem Stadtteil – schon bei der Planung bemühen und hat auch hierfür zusätzliche Mittel bewilligt bekommen.„Musterstadtteil Vauban“ – EXPO Shanghai 2010Die Stadt Freiburg ist bekanntlich zur EXPO 2010 in Shanghai (70 Millionen erwartete Besucher) als eine (und kleinste) von ca. 50 Städten weltweit eingeladen worden – vor allem wegen unserem Stadtteil als ein Modell für nachhaltige Stadtgestaltung. Der Vorstand des Stadtteilvereins hat darauf hingewiesen, dass er dies an sich sehr begrüßt. Es sei jedoch wesentlich für die Präsentation, zu vermitteln, dass ein solches „Modell“ untrennbar mit den Bewohner/innen des Stadtteils und ihrem Engagement für die Änderung der Lebensweisen verbunden sei und nicht einfach als wirtschaftliches, energieeffizienteres Projekt dargestellt werden könne. Der Vorstand wies hier auf seine vielfältigen Erfahrungen mit Besuchern aus aller Welt hin, die besonders von den sozialen Strukturen im Vauban beeindruckt seien. Allerdings liefen verschiedene Entwicklungen in eine durchaus konträre, vorrangig von Vermarktungsinteressen bestimmte Richtung: So etwa das Festhalten am „Green Business Center“ (der nächste leerstehende Büroklotz in der Stadt), die Zunahme des PKW-Verkehrs, etwa mit mindestens 80 zusätzlichen Tiefgaragenplätzen unter dem neuen Gebäudekomplex an der Bahnlinie etc. Dies würde auch von Besuchern mit Befremden registriert. Der OB erklärte ausdrücklich, auch beim Auftritt in Shanghai müsse klar herausgearbeitet werden, dass Vauban nicht am Reißbrett entstanden sei, sondern die Besonderheit eben in der Beteiligung der Bewohner/innen im Sinne einer „lernenden Planung“ bestehe. Die FWTM (federführend für die Vorbereitung der Expo-Präsentation) sei i.d.S. schon gebeten worden, den Stadtteilverein in die Vorbereitung einzubeziehen. Vauban-Touristenprobleme und Besucherplattform Wegen des internationalen Besucherandrangs, der im Zusammenhang mit dem Expo-Auftritt wahrscheinlich noch zunehmen wird, haben der OB und Herrn Veith rasche Regelungen für Busparkplätze, Beschilderungen und Sanitäranlagen zugesagt – in diesem Zusammenhang auch eine städtische Finanzierung für die Modernisierung der Sanitäranlage im Haus 037. Allerdings will der Vorstand des Stadtteilvereins sich ggf. dagegen aussprechen, dass die öffentliche Sanitäranlage in eine der Grünspangen gesetzt wird (was wegen dort vorhandener Baufenster möglich wäre). Er schlägt demgegenüber vorrangig die Errichtung auf dem bislang immer noch für „Green Business“ vorgesehenen Gelände an der Merzhauser Straße vor. Für den Ausbau der (bereits vorbereiteten) Plattform über dem Aufzugsturm des Haus 037 als Aussichtspunkt für Besucher/innen wurde vom OB und Herrn Veith die Rückkoppelung mit den zuständigen städtischen Dienststellen zugesagt.Green-Business-Center und kein EndeDer Vorschlag des Vorstands, im Sinne einer weiteren nachhaltigen Entwicklung des Stadtteils Vauban, auf das nun bereits seit drei Jahren nicht vorankommende Projekt Green Business Center im Eingangsbereich zu verzichten, stieß dennoch (hoffentlich nur vorerst) auf ablehnende Haltung beim OB und Herrn Veith. Letzterer teilte – mit dem Zusatz, er sei nun einmal „Optimist“ – mit, der Planer Herr Buschmann habe jetzt einen neuen Investor gefunden. Er hoffe auf einen neuen Gemeinderatsbeschluss und Vertragsabschluss noch in diesem Jahr. Der Vorstand wies noch einmal auf die städtebauliche Verfehltheit des Projekts hin - auch wegen der dadurch noch zunehmenden Anonymisierung des Paula-Modersohn-Platzes (mitursächlich für Probleme mit Jugendlichen dort). Demgegenüber schlug er vor, in dem Eingangsbereich zum Stadtteil eine kleine Grünanlage und z.B. einen Info-Pavillion für Besucher, evtl. mit Ausstellung zu nachhaltigem Leben, Car-Sharing und Fahrradtransportstation zu planen. Dies könne auch noch bis zur Expo 2010 fertig gestellt werden. Wir werden diese Idee mit Nachdruck weiter verfolgen, haben sie auch schon an die FWTM heran getragen und werden auch an die Gemeinderatsfraktionen appellieren, die Idee zu unterstützen.Ende der Entwicklungsmassnahme Vauban und (keine) ÜberschüsseDer OB hat hierzu mitgeteilt: Mit dem Regierungspräsidium werde derzeit noch verhandelt wegen einer Offenhaltung des Treuhandkontos über den 31.12.2008 hinaus trotz Ende der Entwicklungsmaßnahme zu diesem Zeitpunkt. Grundlage sei, dass die Baumaßnahmen der Stadt bis 31.12.2008 abgeschlossen und Rechtsstreitigkeiten (insbesondere betreffend Altlasten) geklärt seien. Die Vermarktung könne dann weitergeführt und das Ergebnis der Entwicklungsmaßnahme im Doppelhaushalt abgewickelt werden. Der seit 10 Jahren (!) mit dem Bund geführte Streit über die Kosten für die Geländesanierung (Altlasten der französischen Streitkräfte – der Bund will nur für Flächen mit Kinderspielplätzen aufkommen) sei immer noch nicht abgeschlossen. Notfalls müsse ein Rechtsstreit geführt werden. Im schlimmsten Fall ergebe sich für die Entwicklungsmaßnahme „ein Minus im mehrstelligen Millionenbereich“, im besten Fall ein geringer Verlust – jedenfalls kein Überschuss. Nach Ende der Entwicklungsmaßnahme werde Vauban wie jeder andere Stadtteil bei erforderlichen öffentliche Investitionen aus dem städtischen Gesamthaushalt finanziert.VerkehrDer Vorstand des Stadtteilvereins hat auf diverse Verkehrsprobleme hingewiesen: z.B. die gefährliche Situation vor allem für Kinder bei der Buswendeschleife am Paula-Modersohn-Platz, Ausbau von Tiefgaragenplätzen (s.o.) mit zunehmender PKW-Verkehr im Stadtteil, wildes Parken von Besucher-PKWs auf dem Baugelände beim Paula-Modersohn-Platz und in den Henkelstraßen, Befürchtungen von Anwohnern am Ende der Vauban-Allee, dass die bisher virtuellen Parkhäuser auf dem Wiesengelände (Weidenpalast) des Autofreivereins gebaut werden müssten. Er hat nochmals deutlich gemacht, dass hier die Überprüfung der Verkehrsführung und die nachdrückliche Aufklärung der Bewohner und Besucher i.S. eines verkehrsreduzierten Stadtteils erforderlich seien: u.a. mit Geschwindigkeitsmarkierungen, Hinweisschildern auf fehlende Parkplätze in den Henkelstraßen, detaillierten Stadtteilplänen in den Eingangsbereichen. Hier hat in den letzten Wochen insbesondere der AK Verkehr des Stadtteilvereins intensiv über weitere Forderungen und Schritte beraten.MobilfunkDer Vorstand hat darauf hingewiesen, dass mittlerweile die Elterninitiative der Kita an der Wiesentalstraße wegen der dort besonders starken Elektrosmog-Belastung durch die Anlagen auf dem nahegelegenen Hochhaus und zusätzlich die Bahnlinie auf eigene Kosten Messungen und eine Innenabschirmung der Kita finanziert hat. Für die außerdem noch dringend erforderliche Außenabschirmung am Spielgelände gebe es jedoch keine Mittel. Vom OB und Herrn Veith wurden Verhandlungen mit der DB über Finanzierung in Kombination mit einer Lärmschutzwand angeregt. Das Thema Mobilfunk/Standortkonzept werde ansonsten im November 2008 für den Gemeinderat aufbereitet. Nach uns vorliegenden Informationen wurde der Termin verschoben, erst Anfang 2009 soll eine Behandlung im Bauausschuss erfolgen. Ein Brunnen für den Marktplatz ist möglich Das Konzept des AK Kunst (s. Vauban actuel 4/08) sieht für einen Brunnen auf dem Marktplatz vor, rd. 60.000 Euro Spendenmittel aus dem Stadtteil und aus Sponsorenmitteln zusammen zu bekommen. OB Salomon erklärte - wie schon beim Stadtteilfest -, dass das Brunnenprojekt von der Stadt begrüßt würde und sagte zu, dass dann für das „restliche Drittel“ der Finanzierung des Brunnens bis zu den Gesamtkosten von ca. 90.000 Euro die Stadt einstehen werde – wie kürzlich auch für den neuen Brunnen auf dem Platz der Zähringer.Michael Schubert Vorstand des Stadtteilverein Vauban e.V. P.S.: Der Vorstand des Stadtteilvereins würde sich freuen, wenn ihm zu all diesen Punkten Vorschläge und auch Kritik aus dem Vauban ihm mitgeteilt würden. Noch besser wäre es, wenn noch mehr BewohnerInnen im Stadtteilverein – z.B. in einem der Arbeitskreise und bei Workshops – mitarbeiten würden. |
Die seltene Büschel-Glockenblume/Campanula glomerata am Schönberg |
Botanischer Spaziergang rund um den Schönbergmit eRich Lutz, Dipl.-Ing. LandschaftsplanungAm 28. September 2008 beteiligten sich 19 Menschen am Rundgang zum Naturschutzgebiet Berghauser Matten am Schönberg. Der wunderschöne Tag machte die Wanderung zum Genuß. Aufgrund der milden Witterung im September gab es noch etliche Blumen, bzw. Früchte zu bewundern: Herbst-Zeitlose, Wegwarte, Hauhechel, Braunelle, Taubnessel, Gänsedistel, Wiesenflockenblume, Ackerwitwenblume, Wiesensalbei, Wirbeldost, Odermennig, Mastixstrauch, Schlehe u.a. Viel gab es zu erzählen und zu zeigen, so daß die eigentlich großzügig bemessene Zeit dann doch wie im Fluge verstrichen war. Bei den Teilnehmenden wurde die Neugier geweckt, im nächsten Frühling die Blütenpracht der bunten Wiesen und vor allem auch die Orchideen bewundern zu können. eRich Lutz bietet dazu ein vielseitiges Programm für 2009 an. Der Teilnahmebeitrag des Spazierganges wurde der Bibliothek des Stadtteilvereins für einen neuen Bücherschrank zur Verfügung gestellt. |
![]() Foto: Günter Zinnkann |
Neue Foto-Ausstellung zu Vauban"15 Jahre ziviles Leben – 10 Jahre Häuslebauer" ist der Titel einer neuen Fotoausstellung, die in vier großen Tafeln die Entwicklung des Modellstadtteils vom Abzug der französischen Armee, über die Etappe der "Wagenburgler" bis zum heutigen Stand des Quartieres zeigt. Das Konzept der Baugruppen und die Bürgerbeteiligung haben den Stadtteil entscheidend mitgeprägt und sind ein Schwerpunktthema der Ausstellung. Diese wurde als ein Projekt der Quartiersarbeit speziell zum zehnjährigen Jubiläum des Stadtteilfestes angefertigt. Beigesteuert haben die Fotos Günter Zinnkann, das Archiv der Quartiersarbeit, Reinhild Schepers und eRich Lutz. Letzterer hat die Ausstellung zusammengestellt.Nun hängt das Exponat zusammen mit der Marktplatz-Ausstellung im Konferenzraum im Stadtteilzentrum. Für Interessierte ist die Ausstellung tagsüber zugänglich – sofern nicht gerade eine Veranstaltung im Saal stattfindet (Raum-Belegungsplan siehe: http://www.haus037.de/haus/raumnutzungen). Die Räumlichkeiten sind auch barrierefrei über den Fahrstuhl am Zugang Marktplatz im 1. OG erreichbar. (Zur Zeit ist anstelle der Vauban-Ausstellung vorübergehend eine Fotoausstellung von Günter Zinnkann zur ehemaligen Grenze zwischen Hessen und Thüringen zu sehen.) |
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Besuch aus Madison, USADer lange geplante Besuch einer Delegation aus Freiburgs amerikanischer Partnerstadt Madison fand am 12. Juni 2008 statt.Das offizielle Programm der Stadt war dicht gedrängt und so traf die Delegation später als geplant in Vauban ein. Ted Petith und der Bürgermeister von Madison mit drei weiteren Gästen waren dann aber sehr froh über persönliche Berichte aus dem Leben in Vauban und über einen Abriss der Geschichte von Vauban aus Bürgersicht von Jörg Lange. Kitty Weis hatte eine gastliche Kaffeetafel vorbereitet, die großen Anklang fand. Heidrun Maitreau und Almut Schuster waren für den Stadtteilverein dabei. Besonders interessierte der Bürgermeister sich für alternative Heizungstechnik, daher ging die Gruppe mit Jörg Lange noch zu einer Besichtigung der Klee-Häuser. Wie bei den meisten offiziellen Gästen soll die Erfahrung des Lebens in Vauban in die Planung neuer ökologischer Bauprojekte eingebracht werden. |
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Begrünungsaktion am QuartierseingangAktivisten haben heute (Mittwoch, 28.5.08) mit einer Begrünungsaktion unter dem Motto "Pflanzenpark statt Betonklotz" den "Wilden Parkplatz" am Standort des geplanten Green-Bussiness-Centers in eine Grünanlage verwandelt. Die Aktion soll als Protest gegen die Zubauung des Quartierseingangs verstanden werden. Die Veranstalter sehen die Aktion als Teil des Aktionsmonats "Zusammen die Utopie leben", der vom 17.5. bis 22.6.2008 stattfindet (mehr …). Der geplante, fast 100 Meter lange "Riegel" würde sich wie ein Pfropfen in Vaubans wichtigsten Zugang legen. Schon die Solargarage und das Baumonster "Kontorhaus" verstopfen die Frischluftzufuhr durch den abends angenehm wehenden Hexentäler. Außerdem befürchten Anwohner vor allem im Winter eine unangenehme Beschattung durch den langen und hohen Block. Mehr und mehr häufen sich leider die Negativbeispiele im Modellstadtteil: Wohnen mit Güterzug und ICE in der Astrid-Lindgren-Straße, Leben wie in Steinschluchten im nassen Dreieck (Luise-Otto-Peters-Straße) und in der Curiestraße und jetzt auch noch ein Klotz zwischen Vaubanallee und Paula-Modersohn-Platz!Dabei gab es vor einigen Jahren mit dem Stadtplanungsamt und dem Forum Vauban noch Gespräche über eine adäquate Eingangsgestaltung. Weil damals dann aber die Stadt maximal zwei säulenähnliche Gebilde an der Straßenkante zubilligen wollte, sind die Gespräche wegen mangelnder Substanz des Angebotes im Sande verlaufen. Letzten Hoffnungsschimmer sehen einige in den Vermarktungsproblemen des Grundstückes. Fehlende Investoren könnten dem Bauprojekt ein vorzeitiges Aus bescheren. Dann sollte neu nachgedacht werden, wie etwas Gescheites mit dem Quartierseingang gemacht werden kann. |
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07.07.08
Weg am Dorfbach sollte asphaltiert werdenDas städtische Garten- u. Tiefbauamt (GuT) plante, den wunderschönen Weg südlich entlang des Dorfbaches, im Bereich zwischen ehemaligem Buckweg bis zur Grenze nach Merzhausen, also auch direkt entlang des Stadtteils Vauban, zu asphaltieren.Es stand im Raum, dass der Auftrag schon an ein Bauunternehmen vergeben sei oder zeitnah vergeben werden solle und somit dann quasi „vollendete Tatsachen“ geschaffen worden wären oder würden. Wir haben dies, wie auch die anderen Vertreter/innen der Ratsmitglieder (verschiedene Institutionen und Vereine wie z.B. die Kirchen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Grundschule, JuKs, Stadteilzentrum Vauban, Gehörlosenzentrum, Kinderabenteuerhof, Stadtteilverein Vauban, Familienzentrum Lindenblüte, SUSI-Projekt) mit Entsetzen zur Kenntnis genommen und sind alle sehr verärgert, dass man die Anwohner/innen im Vorfeld dazu nicht angehört hat und nicht einmal von der Absicht in Kenntnis gesetzt hat. Wir stellen uns unter ernst gemeinter Bürgerbeteiligung etwas anderes vor und wünschen uns, dass das seitens der Stadtverwaltung in Zukunft wesentlich besser läuft. Nachtrag: Auch viele QuartiersbewohnerInnen haben an das Gartenamt geschrieben. Dieses hat dann die schon ältere Planung überdacht und schließlich entschieden nur ein Teilstück, den Verbindungsweg von Merzhausen über die vordere Brücke zur Straßenbahn zu asphaltieren. |
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Trübe Brühe im DorfbachÖstlich vom Kinderabenteuerhof mündet ein wasserführender Graben in den Dorfbach. Seine Spur verliert sich an der Straße 'Am Reichenbach', wo er unter der Erde verrohrt ist. Am 4.9.2007 wurden die trüben Einleitungen festgestellt. Da es sich um ein strafbares Umweltdelikt handeln konnte, wurde versucht, das Umweltschutzamt zu verständigen. Telefonisch war dort niemand erreichbar. Die Nachricht per eMail wurde scheinbar im Hause hin und her geleitet – es kamen unkoordinierte Rückmeldungen nach Tagen und Wochen. Die entnommene Wasserprobe stellte sich als unbrauchbar heraus, da sie in einem gerichtsverwertbaren Verfahren durchgeführt werden muß. Und hier hilft das Umweltschutzamt nicht weiter, sondern nur die Polizei.Wem also draußen in der Landschaft der Verdacht auf ein Umweltdelikt aufkommt, der sollte möglichst schnell die Polizei verständigen. Polizei Freiburg Ermittlungsdienst Umwelt 0761 - 13760-0 0761 -882 44 21 (Süd) 0761 -882 40 55 (Nord) Falls dort niemand erreichbar ist (nachts, feiertags) kann man auch direkt die 110 anwählen. Eine fachliche Beratung ist beim Umwelttelefon unter 0761 - 201-6107 zu erhalten. eRich Lutz
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