![]() |
|
| • Infos |
Pressemitteilungen |
![]() |
Pressemitteilung 3. August 2009 Modellstadtteil VaubanIn der Bürgerbeteiligung liegt der Schlüssel für die nachhaltige ErfolgsgeschichteDies gilt nun vor allem für die bis heute noch offene Eingangsgestaltung für das Freiburger Vorzeige-Projekt. Denn nach dem Scheitern des „Green Business Center“-Projektes ist der Weg für das von der Bewohnerschaft mit Nachdruck gewünschte modellhafte Beteiligungsverfahren endlich frei.„Modellhaft“ heißt für den Stadtteilverein Vauban, gemeinsam mit Bewohnerschaft, Politik, Verwaltung und Fachleuten einen intensiven Beteiligungsprozess auf den Weg zu bringen, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Es bietet sich zudem an, einen solchen Prozess wissenschaftlich begleiten zu lassen und diesen als einen innovativen Beitrag für nachhaltige Stadtentwicklung auf der Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai - quasi live - zu präsentieren. Die entstandene bauliche Lücke am Eingangsbereich bietet somit die einmalige Chance, im Sinne des bei der Entwicklung des Stadtteiles angewandten Konzeptes der „Lernenden Planung“, diese fortschrittliche und erfolgreiche Methode für ein internationales Publikum in der Praxis zu veranschaulichen und somit für andere Städte übertragbar und nutzbar zu machen. Ziel sollte sein, auf der Basis einer breiten Akzeptanz der Bewohnerschaft eine tragfähige Lösung zu entwickeln, die den Besonderheiten und dem Bedarf des Stadtteils gerecht wird. Einzige inhaltliche Vorgabe sollte die deutliche Auflockerung der Eingangssituation gegenüber der in der aktuell gültigen Variante des Bebauungsplanes vorgesehenen umstrittenen Riegelbebauung sein. Dass nun, wie von der Stadtverwaltung angedacht, die Freiburger Stadtbau (FSB) ohne ein vorheriges modellhaftes Beteiligungsverfahren unter diesen problematischen Vorgaben in die Bresche springen bzw. weitermachen soll, kann nicht die nachhaltige Lösung sein. Und auch ein reiner Architektenwettbewerb auf der Basis der aktuellen Bebauungsplanvariante kann die Bürgerbeteiligung nicht ersetzen. Schließlich hat sich nun über viele Jahre definitiv gezeigt, dass für die massive Riegelbebauung in dieser Lage auf dem freien Markt keine Nachfrage besteht, was sicherlich seine Gründe vor allem auch in den städtebaulichen und finanziellen Vorgaben hat. Interessante Ideen für die Nutzung und Gestaltung des Eingangsbereiches gibt es inzwischen viele, wie z.B. die eines Info- und Ausstellungspavillons mit Seminarräumen und ggf. Übernachtungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang steht auch schon die Gründung eines großen Gemeinschafts- Baugruppenprojektes auf der Basis einer Stiftung oder Genossenschaft aus dem Stadtteil heraus im Raum. Dies scheint auf Grund der bisherigen Erfahrungen im Vauban, nach einer entsprechender Modifizierung des Bebauungsplanes und damit auch der Konditionen, realistisch und finanzierbar. Der Stadtteilverein hat den Oberbürgermeister deshalb gleich am Montagmorgen nach dem offiziellen Bekanntwerden des Rückzugs des Investors um ein möglichst zeitnahes Gespräch gebeten. Dies hatte der OB dem Stadtteilverein für den Fall verbindlich zugesagt, dass das Green Business Center auf der Strecke bleiben würde. Seitens Vauban ist „der Teppich“ immer noch dafür ausgerollt. Vorstand des Stadtteilvereins Vauban e.V. |
|
weitere Artikel im Archiv |
|
Alle Rechte bei Stadtteilverein Vauban e.V. – www.stadtteilverein-vauban.de Web-Design: naturConcept, Freiburg im Breisgau |