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Der Stadtteilverein Vauban e.V. im Überblick Vorgeschichte Gründung Anfangsphase Träger der Quartiersarbeit Arbeitskreise und Initiativen Der Stadtteilverein kooperiert.. Vorstand Ausstellung |
Stadtteilfest 2007: Ansprache des Vorstandes ![]() Flohmarkt in Vauban ![]() Bürgerzentrum: Raum der Stille (vor dem Umbau) ![]() Bürgerzentrum und Marktplatz – vor der Umgestaltung ![]() Bürgerzentrum und Marktplatz – kurz vor der Eröffnung ![]() Marktplatzeröffnung: Stepahn Doblin trägt sich ins Goldene Buch Vauban ein ![]() |
Der Stadtteilverein Vauban e.V. im ÜberblickDer Stadtteilverein Vauban..
VorgeschichteQuartier Vauban und bürgerschaftliches EngagementDer Stadtteil Vauban wurde seit 1994 nach einem städtebaulichen Ideenwettbewerb auf dem Gelände der ehemaligen französischen Vauban-Kaserne am Südrand von Freiburg geplant. Von Anfang an engagierten sich viele interessierte BürgerInnen, die mitgestalten wollten. Dem im folgenden Jahr gegründeten Forum Vauban e.V. übertrug dann die Stadt die Koordination der ‚erweiterten Bürgerbeteiligung im Planungs- und Bauprozess’. Das Forum Vauban informierte und beriet Wohninteressierte und unterstützte die Entwicklung von Baugruppen. Sowohl in der Planungs- und Bauphase (ab 1998) als auch in der Wohnphase sind im Quartier vielfältige Initiativen und Arbeitskreise der zukünftigen und neuen EinwohnerInnen entstanden. Mit ihrer Unterstützung konnte das Forum Vauban in den Diskussionen über den Bebauungsplan Weichen stellen, z.B. für das Verkehrskonzept und mehr verkehrsberuhigte, stellplatzfreie Wohnstraßen, das selbstverwaltete Stadtteilzentrums im Haus 037, die Gestaltung des zentralen Marktplatzes oder das innovative Blockheizkraftwerk auf Basis des Energieträgers Holz. Das Forum Vauban e.V. konnte durch das von der EU geförderte Projekt zur Realisierung des nachhaltigen Modellstadtteils Vauban manche Ideen der BürgerInnen in die städtische Planung einbringen. 2004 löste sich der Verein aufgrund einer späten, strittigen EU-Rückforderung auf, das Verfahren wurde inzwischen eingestellt.Im Jahre 2005 wohnten bereits über 4000 Menschen in Vauban. Ende 2009, nachdem auch der 3. Bauabschnitt weitgehend fertig gestellt ist, betrug die Einwohnerzahl gut 5000, davon etwa 38 Prozent Kinder und Jugendliche. Von den über 1000 Haushalten waren 420 autofrei. Auf 1000 Einwohner entfallen in Vauban lediglich 157 Autos, in Baden-Württemberg sind es im Schnitt 524. 2009 wurde die Entwicklungsmaßnahme Vauban offiziell beendet, auch wenn auf fünf Grundstücken noch gebaut wird. Gründung des StadtteilvereinsEin Arbeitskreis ‚Teilhabe’ hatte Ideen gesammelt und Vorbilder gesucht, um ein Modell zu entwickeln, in dem mehr BürgerInnen in die Meinungsbildung im Quartier und die Interessenvertretung gegenüber der Verwaltung einbezogen werden können als in einem Bürger- oder Stadtteilverein üblich. Auf zwei gut besuchten Quartiersversammlungen im Dezember 2004 und Februar 2005 wurden verschiedene Ansätze einer erweiterten Beteiligung zur Diskussion gestellt. Die Idee eines Stadtteil- oder Quartiersrates, der von allen erwachsenen BewohnerInnen in Vauban gewählt werden kann, wurde überwiegend positiv aufgenommen.Jedoch wurde bald deutlich, dass der gewünschte Stadtteil-/Quartiersrat eine allgemeine Akzeptanz und bestimmte Entscheidungsmöglichkeiten (Stichwort: stadteilbezogene Haushaltsmittel) und damit eine längerfristige Vorarbeit z.B. durch Öffentlichkeitsarbeit benötigt. Auch die Organisation der Wahl erfordert viel Zeitaufwand und gute rechtliche Abklärung. Deshalb hatte der AK Teilhabe dann erst einmal die Gründung eines Stadtteilvereines vorgeschlagen. Am 3. März 2005 wurde der Verein unter dem Namen Stadtteilverein Vauban eV. ins Leben gerufen. Er ist als gemeinnützig anerkannt und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Freiburger Bürgervereine (AFB, mit 18 Mitgliedsvereinen). Entwicklungen in der AnfangsphaseIm November 2005 hat der Stadtteilverein zu Spenden und Sponsoring für den Marktplatz aufgerufen. Dessen Gestaltung sollte trotz des Sparkurses der Stadt stärker den Bedürfnissen der BewohnerInnen und seiner Bedeutung als lebendige Mitte unseres Wohngebiets entsprechen. Nach einem Bürgergespräch mit OB Dr. Salomon, an dem etwa 250 BewohnerInnen teilnahmen, gab es endlich grünes Licht für die immer wieder angemahnte Bürgerbeteiligung zum Marktplatz. Danach gab es mehrere Gesprächrunden von VertreterInnen des Stadtteilvereins, von Haus 37 und dem Bauernmarktverein mit dem Tiefbauamt und dem Planungsbüro, bei denen eine Einigung über den Entwurf hergestellt werden konnte. Mit viel Prominenz und im Beisein Stephan Doblins, dem Enkel des Schriftstellers Döblin, wurde der Alfred-Döblin-Platz (Marktplatz) schließlich im Frühjahr 2007 eröffnet.Der Stadtteilverein wird Träger der QuartiersarbeitIm Jahres 2005 hat des städtischen Sozial- und Jugendamt ein neues Konzept der Quartiersarbeit/-management in Freiburg erarbeitet. Es wurde insgesamt vereinheitlicht. Der offizielle Antrag des Stadtteilvereins zur Übernahme der Trägerschaft der Quartiersarbeit ab 1.1.2006 wurde vom Dezernat III, Kultur, Jugend, Soziales und Integration, positiv beschieden.Der Beirat der Quartiersarbeit Vauban bietet ein Diskussionsforum für Anliegen, Vorschläge und Empfehlungen an die betreffenden Behörden und fördert den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern, d.h. Quartiersarbeit/Stadtteilverein, anderen Einrichtungen und Initiativen in Vauban, interessierten BewohnerInnen und der Stadtverwaltung. Er trifft sich dreimal jährlich - in öffentlicher Sitzung – und entscheidet auch über die Hälfte der Kleinprojektmittel. Über die Verwendung des anderen Teils beschließt der Vorstand des Stadttteilvereins. Die Quartiersarbeit hat 2010 anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens eine Veranstaltungsreihe zum nachhaltigen und sozialen Leben im Quartier unter dem Titel Vauban 10 + organisiert. Gemeinsam mit anderen Einrichtungen, die seit 1999/2000 zunächst Alt- und Neubaugebeit des 1. Bauabschnitts aktiv wurden, sollten nicht nur Rückschau gehalten, sondern vor allem auch weitere Perspektiven angedacht und Freiburgern aus anderen Stadtteilen die soziale und kulturelle Vielfalt und das ‚ge-/belebte’ umweltfreundliche Modell vorgestellt werden – vom energiesparenden Wohnen über Mobilität bis zum Konsum. Der Stadtteilverein unterstützt Arbeitskreise und InitiativenIm Januar 2006 stand bei einer Veranstaltung das Thema ‚Jugend im Quartier’ im Mittelpunkt. Als spezielle Gäste waren das Jugendzentrums JuKS und der Kinderabenteuerhof KIAB eingeladen. Rund dreißig Interessenten kamen zusammen, es bildete sich ein Arbeitskreis Jugend. Dieser setzte sich mit Ausdauer und Erfolg für eine bessere Ausstattung des JuKS Vauban und vor allem ein Freigelände für Jugendliche für sportliche und gesellige Aktivitäten ein, da die rel, schmalen Grünspangen vorwiegend Spielmöglichkeiten für Kinder anbieten. Der AK konnte somit ähnlich wie der AK Marktplatz nach einigen Jahren mit vielen Treffen, Einsatz und Ideen die Arbeit beenden.2008 gab es ein neuen Anstoss für zahlreiche Aktionen des AK Eingang: Für das lange Baugrundstück (MI 1) am Eingang der Vaubanallee fand sich ein neuer Investor. In einem Workshop Ende d. J. entwickelten Vereinsmitglieder und interessierte BewohnerInnen erste Ideen für eine aufgelockerte Bebauung an diesem ‚Engpaß’ und Verkehrsknotenpunkt – als Alternative zum geplanten durchgängigen ‚Riegel’. Nicht zuletzt aufgrund der Bemühungen des Stadtteilvereins erhielt das Quartier Vauban 2008 auch offiziell den Status eines Stadtteils. Der Stadtteilverein kooperiert u.a. mit..der Redaktion des vierteljährlich erscheinenden Stadtteilmagazins 'Vauban Actuel', Kinderabenteuerhof Vauban e.V. am St. Georgener Dorfbach, SUSI (selbstverwaltete Siedlungsinitiative) in vier ehemaligen Kasernen, JUKS (offene Kinder- und Jugendarbeit), KoKo (Konstruktive Konflikbearbeitung) und anderen sozialen Einrichtungen.VorstandDer Stadtteilverein hat derzeit einen fünfköpfigen, gleichberechtigten Vorstand. Dieser tagt in der Regel einmal pro Monat.Die wichtigsten Aufgabenbereiche hat der Vorstand wie folgt aufgeteilt: Wenn Sie regelmäßig über die Arbeit des Vereins informiert werden möchten, können Sie uns eine eMail an: mit dem Betreff 'Aufnahme in Info-Vauban-Verteiler' senden. Wir nehmen Sie dann in die entsprechende Mailingliste auf (Mitglieder bekommen das info vauban automatisch). So erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen über den Stadtteil und unsere Tätigkeit. AusstellungEine Ausstellung der Quartiersarbeit jeweils zur Geschichte des Marktplatzes und zur Entwicklung der Militärkasernen zum Modellstadtteil ist im Stadtteilzentrum im Konferenzraum zu sehen. Die Ausstellung ist tagsüber offen, soweit im Raum keine Veranstaltung stattfindet. Der Eintritt ist frei. |
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Der Stadtteilverein Vauban e.V. im Überblick Vorgeschichte Gründung Anfangsphase Träger der Quartiersarbeit Arbeitskreise und Initiativen Der Stadtteilverein kooperiert.. Vorstand Ausstellung |
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Alle Rechte bei Stadtteilverein Vauban e.V. – www.stadtteilverein-vauban.de Web-Design: naturConcept, Freiburg im Breisgau |